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Kontaminationsschutz neu gedacht.

Module + Integration

TOAF besteht aus zentraler Wirkstofferzeugung, zonenbasierter Verdunstung, kontinuierlicher Sensorik und digitaler Dokumentation. Die Module werden projektspezifisch ausgelegt und in bestehende Produktions-, Lager- oder Anbauumgebungen integriert.

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Modul 1: ELA (zentral)

Funktion Zentrale Erzeugung von HOCl-Lösung aus Wasser, Salz und Strom. Systemrolle Versorgung der Evaporationsmodule (EVA) über PE-Leitungen. Optionaler Leitungsabgang für Nachfüllstation, Wasserintegration oder CIP-nahe Anwendungen. Leistungsdaten HOCl-Produktion: bis zu 20 L/h HOCl-Konzentration: bis zu 5.000 ppm pH-Bereich: ca. 5–7 Stromverbrauch: ca. 1,5 kW Wasserverbrauch: ca. 40 L/h bei Volllast Salzverbrauch: ca. 140 g/h Anschlüsse Frischwasser Abwasser / Ablauf Stromversorgung HOCl-Verteilleitung Optional: LAN / LTE / MQTTS Aufstellung Technikraum ab ca. 5 m² Belüftung erforderlich Servicezugang erforderlich Gewicht: ca. 300 kg leer Abmessungen projektspezifisch, ca. 160–180 × 150–180 × 50–80 cm Baugruppen Wasserenthärtung Umkehrosmose Elektrolysezelle Anolyt-Tank Dosierpumpen SPS / PLC Fernzugriffsmodul Füllstands- und Leckageüberwachung

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Modul 2: EVA (zentral/dezentral)

Funktion Kontrollierte Verdunstung von HOCl-Lösung zu HOCl(g) in der jeweiligen Zone. Systemrolle Einbringung der antimikrobiellen Gegenmaßnahme in Raumluft oder Luftführung. Betrieb als direkte Rauminstallation oder als Einbindung in Zuluft-, Umluft- oder definierte Lüftungsstrecken. Auslegung 1 bis n Evaporationsmodule pro Zone Abhängig von Raumvolumen, Luftvolumenstrom, Luftwechsel, Raumgeometrie, Feuchte, Temperatur, Einbauten und Zielkonzentration. Varianten Direkte Rauminstallation: Wand- oder deckennahe Montage mit freier Luftströmung. Lüftungsintegration: Einbringpunkt an oder in vorhandener Luftführung, abgestimmt auf Luftvolumenstrom und Strömungsrichtung. Technische Daten Dosierrate: 0–200 ml/h bzw. projektspezifisch Versorgung: PE-Leitung vom Elektrolysemodul Stromversorgung: 230 V Kommunikation: Modbus / Steuerungsanbindung Abfluss: erforderlich Anschlüsse HOCl-Zuleitung Stromversorgung Abfluss Kommunikation / Steuerleitung Bei Lüftungsintegration: geeigneter Einbringpunkt in der Lüftungsstrecke Planung / Wartung Freie Luftführung sicherstellen Kurzschlussströmungen vermeiden Kondensation und Wartungszugang berücksichtigen Ablauf, Leitungen, Dosierrate und Betriebsstatus regelmäßig prüfen

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Modul 3: Messung & Analyse (kabellos)

Funktion Kontinuierliche Messung von HOCl(g) und relevanten Raumparametern in der kontrollierten Zone. Systemrolle Messrückmeldung für Monitoring, Alarmierung und Regelung. Die Sensorik überwacht die eingesetzte Gegenmaßnahme und die Umgebungsbedingungen, nicht die mikrobiologische Belastung selbst. Messparameter HOCl(g) im ppb-Bereich Temperatur Relative Luftfeuchtigkeit Luftdruck Optional: CO₂, NH₃, H₂S oder weitere Parameter je nach Sensorkonfiguration Auslegung Mindestens 1 Sensor pro kontrollierter Zone Zusätzliche Sensoren bei großen Zonen, komplexer Luftführung oder kritischen Messpunkten. Technische Daten Kommunikation: LoRaWAN 868 MHz oder Bluetooth 2,4 GHz Stromversorgung: Akku / wiederaufladbare Batterie Betriebstemperatur: 0 °C bis +50 °C Betriebsfeuchte: 5–95 % r. F. Gehäusematerial: PA / PP Gewicht: ca. 300 g Abmessungen Sensor: ca. 8 × 10 × 8 cm Mit Halterung: ca. 75 × 155 mm Montage / Wartung Wand- oder Deckenmontage Freie Erfassung der Raumluft Positionierung außerhalb direkter Abluft, Spritzwasserzonen oder lokaler Störquellen Sensorstatus, Akku, Kalibrierung und Austauschintervalle regelmäßig prüfen

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Modul 4: Dashboard + Dokumentation

Funktion Zentrale Plattform für Live-Monitoring, Alarmmanagement, Betriebsdaten und Nachweisführung. Systemrolle Dokumentation von Konzentrationsverläufen, Anlagenstatus, Laufzeiten, Dosieraktivität, Alarmen und technischen Betriebsdaten. Live-Daten HOCl(g)-Konzentration Temperatur Relative Luftfeuchtigkeit Luftdruck Tankfüllstände Durchflussraten Pumpenaktivität Filterstatus Leckageerkennung Systemstatus Fehlermeldungen Automatisierung Zielwertüberwachung Zeitgesteuerte Dosierung Alarmmanagement Refill- und Wartungshinweise Fernzugriff für technische Betreuung Dokumentation Historische Trends Automatische Betriebsprotokolle Alarmhistorie Monatliche Reports Audit-Dokumentation HACCP-nahe Nachweise Nachvollziehbarkeit von Betrieb, Laufzeiten und Konzentrationsverläufen Schnittstellen TOAF IoT-Plattform Verschlüsselte Datenübertragung Optional: Modbus, SCADA oder ERP-Anbindung

Kontamination einen Schritt voraus.

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